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Warum? Nun wir wollen aus diesem Weinberg, mit seiner exzellenten Mischung aus Grauen Schiefer und Bundsandstein einen erstklassigen Naturwein herstellen. Einen Wein ohne Einsatz von Enzymen, Industrie Hefen, Kalk usw. Eine einmalige Lage Isoliert in einem Seitental der Saar, mit einem Abstand von einigen hundert Metern zu den anderen Weinbergen und die „Ganztagesbesonnung“ SO- SW bieten dafür die besten Vorrausetzungen.
Im Jahr 2005 kauften wir unseren Serriger König Johann Berg und legten im Jahr 2006 einen neuen Weinberg an und zwar als Querterrassenanlage. Eine Querterrassenanlage kann man sich wie eine flache Serpentinenstrecke vorstellen, auf deren äußerer Kante an den Böschungen die Stöcke stehen. Im Unterschied zum klassischen Steillagenanbau, wo alle Arbeiten von Hand oder mit extrem teuren Seilzugmaschinen gemacht werden müssen, kann man auf den Terrassen mit gewöhnlichen Schmalspurmaschinen fahren.
Für den Wein bedeutet das, dass alle Vorteile der Steillage (Mineralität des Bodens, Wärmespeicher Schiefer, deutlich günstigerer Winkel zur Sonne als im Flachland) erhalten bleiben. Zugleich kommt als Alleinstellungsmerkmal der Querterrasse hinzu, dass die Stöcke sich gegenseitig nicht beschatten. Die Querterrasse sieht durch die ganzjährige Begrünung für Wanderer und Anlieger auch deutlich schöner aus als die klassischen Weinberge, die im Winter nur das Graubraun des Bodens zeigen.
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